Was ist dein Lebensziel? (40.Tag) March 9, 2006
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Als Jugendleiter habe ich mir oft Gedanken gemacht, was eigentlich das Ziel der Jugendarbeit ist. Denn genauso wie mein Leben ist auch die Jugendarbeit kein Selbstzweck. Gott hat einen Plan und ein Ziel mit den Jugendlichen und die Jugendarbeit hat dieses Ziel zu unterstützen.
Daraus ergibt sich folgender Auftrag für die Jugend:
Die JuWels hat den Auftrag die Jugendlichen (in Wels) mit dem Evangelium zu erreichen, ihre Gemeinschaft mit anderen Christen zu stärken und zu förden und ihnen zu helfen, im Glauben selbstständig zu werden, ihre Gaben einzusetzen und so Gott mit ihrem ganzen Leben zu ehren.
Ganz ähnlich könnte mein und dein Lebensauftrag aussehen!
Am Ende dieser 40 Tage wünsche ich allen die mitgelesen haben, Gottes Weisheit und die Ehrlichkeit sein Leben vor Gott zu prüfen und neu auszurichten!
Bis demnächst in der Jugend
Peter
Balance halten! (39.Tag) March 8, 2006
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Wir sind heute fast am Ende unserer Reise von “Leben mit Vision” angekommen. Und wenn ich so zurückdenke, dann stelle ich fest, dass es Wochen gab, in denen ich voll begeistert war und Wochen in denen ich dachte “alter Hut”, nicht so interessant und neu!
Aber die 5 Aufträge, die wir in diesen letzten Wochen besprochen haben, erfordern einen gewissen Ausgleich - eine Belance. Wir können in unserem Alltag ja auch nicht nur Schlafen oder Essen. Wir müssen auch Arbeiten oder den Haushalt machen und einkaufen.
Genauso ist es mit den 5 Zielen Gottes für unser Leben:
- Liebe Gott mit deinem ganzen Herzen! (ANBETUNG - Mk 12,30)
- Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! (DIENST - Mk 12,31)
- Geht hin und machet zu Jüngern! (EVANGELISATION - Mt 28,19)
- Taufet sie auf den Namen…! (GEMEINSCHAFT - Mt 28,19)
- Lehret sie alles halten, was ich euch befohlen habe…! (JÜNGERSCHAFT - Mt 28,19)
Nur Gemeinschaft pflegen und fördern führt zu einer Unausgewogenheit. Unser Leben wird nicht so erfüllt sein, wie Gott es sich vorgestellt hat. Es wird nicht den vollen Sinn erfüllen! Wir sollen alle 5 Bereiche gleichermaßen in unserem Leben umsetzen.
Kannst ja mal mit deinen Freunden darüber beraten, wie ihr das in eurem Leben umsetzen könnt.
Nächster Schritt (38.Tag) March 7, 2006
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Vielleicht bist du durch die letzten drei Tage auch so motiviert wie ich, aktiv in der Mission zu sein. Hier mal ein paar mögliche nächste Schritte dazu,
- Du könntest dich für Reach AUT2006 anmelden! Das ist eine Missionskonferenz, wo du viel e Varianten kennen lernst, dass Evangelisation weiterzusagen UND wo du dann mit einem Team zusammen für eine Woche praktische Evangelisation in einer österreichischen Gemeinde machst. (Infos gibt es hier!)
- Du könntest auch nach einem Kurzzeiteinsatz bei Operation Mobilisation schauen (hier geht es zu den Einsätzen) und dich dafür anmelden. Oder du wagst das große Abenteuer und gehst für 2 Jahre auf eines der beiden OM-Missionsschiffe. Das ist Evangelisation als Lebensstil pur!
- Du könntest an deiner Schule einen Schülergebetskreis oder Schülerbibelkreis anfangen. Mit anderen Christen an der eigenen Schule treffen und für die Klassenkollegen beten und/ oder mit den eigenen Kollegen in der Bibel lesen und darüber austauschen!
- Du könntest einmal im Monat einen Tag mit deinen Freunden aus der christlichen Jugend und von außerhalb organisieren. Ihr könntet z.B.: Volleyball spielen, Schwimmen gehen, Grillen, Musik/ Konzert hören, Ausflug machen, etc.
Lebe deinen Glauben bewußt im Kontakt mit anderen Menschen! - Du könntest dir einen Missionar, ein Land dieser Welt (NICHT Österreich!) oder ein Volk suchen, für das du regelmäßig betest. Sammel Infos zu dazu und bleib auf dem Laufenden!
- Du kannst deinem Jugendleiter Ideen vorschlagen, wie du dir eine evangelistische Jugendarbeit vorstellst. Er freut sich sicher drüber!
Es gibt noch zig andere Möglichkeiten das Evangelium in der Welt zu verkünden und Teil von Gottes Mission zu sein. Wenn dir noch was einfällt, dann schreib es als Kommentar dazu!
“Geh zur Hölle!” (37.Tag) March 6, 2006
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Schon mal jemandem so etwas gewünscht? NEIN, sowas wünscht man keinem, genauso wie man keinem einen Unfall, eine Krankheit oder eine Niederlage wünscht. Aber während wir bei den letzten Dingen oft kaum Fähigkeiten und Möglichkeiten haben sie abzuwenden und uns trotzdem wie blöd anstrengen, haben Christen für die Frage “Himmel oder Hölle” einen entscheidenden Faktor! Wir KENNEN Gott! Wir haben ihn in unserem Leben erfahren!
Wir erleben ihn jeden Tag in den tausend Kleinigkeiten! Und wir wissen, wie auch unsere Freunde ihn erfahren können und in den Himmel - die Gemeinschaft mit Gott - kommen können. Aber gerade bei diesem Punkt sind wir zögerlich zu helfen, oft verweigern wir aus den unterschiedlichsten Gründen die mögliche Hilfe - “Geh zur Hölle!” ich will dir nicht helfen!
Um uns verrecken Menschen ewiglich und es macht uns nichts aus. Das ist tragisch und macht mich wütend! Ich wünsche jedem, der diesen Post liest, dass Gott ihm einmal nicht sagen wird “Geh zur Hölle!” (more…)
“Noch einen mehr für Jesus!” (36.Tag) March 5, 2006
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Es gibt mehr als 3 Milliarden Menschen (3.000.000.000!) zwischen dem 10. und 40. Breitengrad nördlicher Breite, die Jesus noch nicht kennen.Zu dieser gewaltigen Menschenmenge kommen noch die Millionen von Menschen in den “christlichen” Ländern, die mit Gott nichts mehr anfangen können.
Gottes Wunsch ist, dass jeder dieser Menschen, dass Evangelium zu hören bekommt. Er wünscht sich nichts sehnlicher, als Menschen wieder in Beziehung zu ihm zu bringen. Das Kreuz beweist diesen Wunsch sehr eindrücklich, denn dort opferte Gott seinen Sohn für eine verlorene Menschheit.
Willst du Gott helfen und es dir zur Lebensaufgabe machen, wenigstens “noch einen mehr für Jesu” zu gewinnen? Gott wird diesen Wunsch und ein Leben das darauf ausgerichtet ist segnen!
Diese Milliarden Menschen in Not zu übersehen und Gottes Herzenswunsch zu ignorieren, wäre herzlos ohne Ende. Laßt uns gemeinsam “noch einen mehr für Jesus” gewinnen und den Menschen um uns herum in dieser Welt das Evangelium sagen. Sie brauchen es!
PS: Die Karte stammt von mission-live.de. Dort gibt es noch mehr Infos zum 10/40-Fenster.
Wer cool ist, muss stark sein! (35.Tag) March 4, 2006
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Alle “coolen” Typen die ich in meinem näheren und weiteren Umfeld so kenne und sehe haben ein paar Gemeinsamkeiten.
- Sie tragen alle “lockere” Kleidung
- Sie zeigen alle keine Schwächen nach außen!
- Sie lassen sich durch nichts provozieren, sondern stehen über den Dingen!
- Sie haben alle eine eigene Art und Weise sich zu bewegen!
Coole Typen dürfen echt keinen Schwachpunkt oder Fehler haben. Sonst ist ihr ganzes Image futsch.
Dumm nur, dass Gott eigentlich nur mit “schwachen” Typen Geschichte macht und schreibt - Abraham, David, Paulus, Petrus, etc. Die haben alle irgendwo Fehler, Ängste, Probleme und Sünde gehabt! Und nur weil sie das nicht nur gewusst, sondern auch vor Gott zugegeben haben, konnte er sie gebrauchen. Konnten sie trotz dieser “Schwächen” große Aktionen machen.
Wie schaut es denn bei dir aus? Hast du alles unter deiner Kontrolle im Leben? Oder gibt es Dinge, die nicht ganz so in Ordnung sind? Solche Bereich nicht zu verheimlichen, sondern vor Gott (und auch Menschen) zuzugeben ist befreiend. Außerdem ermöglicht es erst, dass dir Gott und andere Menschen helfen können. Denk mal drüber nach! Du musst nicht erst unter deinen Problemen zusammenbrechen!
Der Diener-Test (34.Tag) March 3, 2006
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Bist du ein Diener oder nicht? Hier ein kleiner Test für dich, um das herauszufinden. Die Antworten darfst du dir ehrlich (!) selbst geben!
- Will ich konsumieren oder mitarbeiten?
Die Frage ist, ob du die Annehmlichkeiten von Hotel „Mama“ genießen willst, ob du dich jedes Wochenende in der Gemeinde und Jugend nur berieseln lassen willst, oder ob du aktiv mitmachst und dich einbringst? - Bin ich ein Nehmer oder ein Geber?
Sammel ich nur irgendwelche Sachen in meinem Leben an, oder teile ich mein Leben mit anderen? - Erwartet ich bedient zu werden oder sehn ich zu anderen zu dienen?
Stark verallgemeinert wirst du zu einer von zwei Gruppen gehören. Die erste Gruppe nenne ich mal die „Veränderer“. Das sind diejenigen, die bewusst und aktiv einen Unterschied mit ihrem Leben machen wollen. Und die zweite Gruppe nenne ich mal die „Raumfüller“. Das sind diejenigen, die keine Ahnung haben wozu sie da sind, konsumieren und ohne Ziel in den Alltag leben.
Wir alle sind entweder „Veränderer“ oder „Raumfüller“. Mein Wunsch wäre, dass du in deinem Herzen entscheidest: „Ich möchte nicht nur Raumfüller sein. Ich möchte mit meinem Leben einen Unterschied machen!“
Das ist ein guter Schritt, um Jesus ähnlicher zu werden, der der größte Diener überhaupt war. Es ist auch ein guter Schritt auf dem Weg, Gottes Absicht mit deinem Leben zu erfüllen! Viel Spaß also beim “Verändern“, Gaben entdecken, Dienstmöglichkeiten finden und natürlich beim DIENEN!
Kennzeichen wahrer Diener (33.Tag) March 2, 2006
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Die folgenden 6 Kennzeichen eines wahren Dieners waren heute angeführt:
- Echte Diener stellen sich selbst zum Dienst zur Verfügung.
Sie sind jederzeit bereit, anderen zu helfen. - Echte Diener achten aufmerksam auf die Bedürfnisse anderer Menschen.
Sie schauen, ob und wie sie anderen Menschen helfen können. - Echte Diener machen das Beste aus dem, was sie haben.
Sie geben das was sie zu bieten haben (Ihr Bestes) und vertrauen das Gott es gebraucht und segnet (Sein Bestes). - Echte Diener erledigen jede Aufgabe mit der gleichen Hingabe.
Sie tun die kleinen, “unbedeutenden” Aufgaben mit dem selben Einsatz, wie die großen “wichtigen” Dinge. - Echte Diener erfüllen ihren Dienst zuverlässig.
Sie tun, was sie versprochen und zugesagt haben zu 100%. - Echte Diener bewahren Zurückhaltung.
Sie suchen nicht die Kamera und die Berühmtheit.
Das ist schon ein hoher Anspruch, der da formuliert wird. Aber es ist beruhigend, dass Dienen auch ein Bereich unseres Lebens ist, in den wir hineinwachsen sollen. Niemand wird als perfekter Diener geboren, jeder kann da noch lernen!
Und eines ist ganz wichtig! Jeder den du als wahren Diener siehst, hat irgendwann mal angefangen und den ersten Dienst übernommen. Vielleicht war es nur der Abwasch nach der Jugend, aber so fängt es an! Fang an dich einzubringen und zu dienen und du wirst immer mehr ein Diener werden, mit den Kennzeichen, die da oben stehen.
Trainingslager “Leben” (32.Tag) March 1, 2006
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Als Frage für den heutigen Tag will ich mal versuchen Antworten auf die Frage “Wie kann ich das, was Gott mir gegeben hat, am besten einsetzen?” zu geben.
- Aus der Komfortzone herauskommen!
Wer im Bett liegen bleibt, wird nie merken das er auch gehen kann! - Aktiv werden!
Ich kann Gaben nur entdecken, wenn ich was ausprobiere. Michael Schumacher hat mit Auto fahren anfangen müssen, aber da wusste er nicht, dass er mehrfacher Weltmeister werden würde! - Frag Leute, die dich kennen!
Nichts geht über weise Ratgeber. Aber vorsicht, in Österreich ist vieles Diplomatie. Frag also nur solche Leute, die dir ehrlich antworten werden! - Du bist kein Versager wenn etwas schief geht!
Klar kann mal was daneben gehen. Ich hab letzten Samstag den roten Faden in der Andacht verloren. Andere fallen vom Pferd, aber deshalb bist du kein Versager. Auch du hast Gaben und wenn nicht in diesem Bereich, dann in einem anderen! - Trainingslager “Leben”!
Ohne Übung läuft nicht mal bei Geistesgaben etwas perfekt. Ich kann zwar Lehren und Predigen, trotzdem lerne ich immer dazu. In jedem anderen Bereich ist es genauso. Geh nicht davon aus, dass du ein Naturgenie bist. - Lerne von anderen!
Du musst nicht die Fehler der anderen wiederholen! Und manchmal haben andere Leute auch gute Ideen!
Vielleicht hast du noch ein paar Tipps, dann schreib doch mal!
Wofür schlägt mein Herz? (31.Tag) February 28, 2006
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Ich hab letzte NAcht ein wenig Homepage programmiert. Ungefähr bis 5 Uhr Morgens. Es war einfach gerade spannend und faszinierend. Ich mache das gerne, aber wenn ich mir vorstelle, dass ich genauso lange im Haushalt putzen müßte, wird mir schlecht.
Haushalt machen ist zwar wichtig, aber ich mache es eigentlich nur aus Pflichtgefühl und nicht weil mein Herz dafür schlägt. Tja, die Herzensanliegen gehen einem echt leicht von der Hand. Sie kosten auch keine Zeit, sondern meistens hat man zuwenig Zeit dafür übrig.Diese Dinge, Aufgaben, Dienste machen Spaß, sind in sich schon motivierend und bringen mich immer wieder richtig in Schwung. Für solche Sachen wie Homepage programmieren kann ich mich begeistern!
Ich bin echt froh, dass diese Erfahrung auch auf meinen Job zutrifft. Es wäre echt eine Katastrophe, wenn ich die Arbeit mit den Teens/ Jugendlichen als lästig, anstrengend und Zeitverschwendung ansehen würde. Aber so kann ich mich mit meinen Fähigkeiten und Gaben voll einbringen. Und genau das möchte Gott! Dass wir unsere Fähigkeiten und Gaben im Dienst am Nächsten einsetzten.
Wie sieht es bei dir aus? Verschwendest du gerade deine Möglichkeiten und Fähigkeiten, weil du nichts tust? Oder weil du etwas machst, dass dir keinen Erfüllung gibt? Der Sinn deines Lebens besteht nicht darin, deine Gaben und Fähigkeiten zu verschwenden, sondern sie für Gott einzusetzen. Ein erster Schritt in diese Richtung ist sich zu fragen, wofür dein Herz schlägt. Dort bist du mein Leib und Seele dabei! Dort wirst du am meisten bewegen!
Viel Spaß beim Entdecken!